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„Das Boot“ unterstützte zentrales Gedenken an Opfer der NS-„Euthanasie“

Am Samstag, dem 6. September gedachten das zweite Jahr auf einer zentralen Gedenkveranstaltung in Berlin Vertreter bundesweiter Verbände und Organisationen der Opfer der NS-„Euthanasie“ und der Erbgesundheitsgesetze. Aus Wismar folgte dem Aufruf des Bundesverbandes der Pszchiarrieerfahrenen eine Gruppe von 7 Vertretern des Vereins „Das Boot“ Wismar e.V.. Sie legten einen Kranz auf der Gedenkplatte in der Tiergartenstrasse 4, unmittelbar vor dem Gebäude der Philharmonie, nieder.

Dies war der Ort des 1939 - 41 zur Reichkanzlei gehörenden Gebäudes, in denen die Patientenmorde geplant und organisiert wurden, die sogenannte T4-Aktion. Hitler hatte den Erlass auf den 1. September 1939 datiert, um den Krieg nach innen und aussen zu erklären. Jedes Jahr will sich der Aktionskreis „T 4-Opfer nicht vergessen“ am ersten Septemberwochenende dort versammeln, um ein würdiges Mahnmal und eine Anerkennung der ca. 300.000 Opfer und 400.000 Zwangsterilisierten in der Öffentlichkeit zu erwirken. Redner, u.a. Dr. Wunder Bundesethikkommission, mahnten auch eine Integration von Menschen mit Behinderungen in der heutigen Zeit an.

Unter den Teilnehmern waren u.a. auch der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Dr. Montgomery und die ehemalige Bundesgesundheitsministerin, Andrea Fischer.

Alf Larsson Benavente



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Fotos: Alf L. Benavente