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"Engagement macht stark" - auch in Wismar - Infonachmittag im Zeughaus innerhalb bundesweiter Aktionswoche

Am Montag dem 27.09.04 wurde auf Initiative der Gemeinnützigen Gesellschaft e.V. sowie weiterer Vereine und Initiativen ein Informationsnachmittag zum Thema "Ehrenamt" im Zeughaus durchgeführt. Unter der Schirmherrschaft von Gerhard Schröder fanden diese Woche bundeweit Aktioenn zum Thema Ehrenamt statt, worauf Olaf Baale bei seiner Begrüßung hinwies.
Frau Ingrid-Maria Rieck, Vorstandsmitglied der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V., referierte in einem Grundsatzreferat über die Entwicklung des Ehrenamtes und die Möglichkeit, die Ehrenamtsbörse als vermittelnde Instanz im Treffpunkt Altstadt zu nutzen.
Frau Eggert vom ASB stellte sich als neue Ansprechpartnerin für die Kontakt und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen vor. Mehrere Selbsthilfegruppen waren der Einladung zur Vorstellung ihrer Angebote ins Zeughaus gefolgt. Der Tauschring, der Verein "Frauen helfen Frauen", die Arbeitsloseninitiative "Dau wat" und die Volkssolidarität gaben einen Einblick in ihr Schaffen: Betreuung im Frauenhaus, Beratung zu Hartz IV, Mittagstisch und Betreutes Seniorenwohnen wurden u.a. genannt.
Überall gibt es die Möglichkeit, sich ehrenamtlich als Mitarbeiter einzubringen, so auch im Verein "Das Boot" Wismar e.V., deren Schautafel die konkreten Einsatzorte darstellte.
Frau Sandra Rieck vom "Boot" zitierte in ihrem Beitrag Ergebnisse einer Studie zum Ehrenamt, wonach das alte Bild zunehmend einem neuen Verständnis in der Öffentlichkeit weicht. Es gilt, die ehrenamtlichen Mitarbeiter in die Arbeit einzubeziehen und ihnen nicht bloß die Aufgabenerledigung zu diktieren. Mitgestalten ist ebenso gefragt wie Weiterbildung und regelmäßiger Austausch. Eine Aufgabe, die sich für Hauptamtliche lohnen kann: In der Begleitung beispielsweise psychisch kranker Menschen könne nicht nur die Familie partiell entlastet werden, es kann auch ein befriedigendes Gefühl des Nützlichseins seitens des ehrenamtlichen Mitarbeiters entstehen.

Die SHG der Psychiatrieerfahrenen und die Selbsthilfegruppen für Bulemie und Magersucht waren ebenfalls mit einem Stand vertreten, der Kaffee und Kuchen aus der Begegnungsstätte des "Bootes" bereithielt. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag durch Frau Litzner, welche 76jährig erst kürzlich auf einem Talentetreff der Gemeinnützigen entdeckt wurde und ihren ersten öffentlichen Auftritt absolvierte. Die Gleichstellungsbeauftragte Frau Untrieser unterstützte die Teilnehmer des Aktionstages bei der Gestaltung von Stellwänden, die z.B. auch auf der nächsten Hanseschau gezeigt werden könnten.

Die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (IJGD) und Herr Conradi vom Projekt Soziale Stadt gaben einen visualisierten Überblick über die Aktivitäten im Treffpunkt Altstadt, die von Familienfeiern über 1 x monatlichen Tauschringtreffen bis zum Airbrush-Kurs, wöchentlicher Ehrenamtsbörse und finanzwirtschaftlicher Beratung reichen und sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Der Treffpunkt Altstadt ist eine gemeinsame Initiative der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. des IJGD, dem Projekt Soziale Stadt und dem AGENDA-Büro. Er kann von allen Bürgern genutzt werden, der Schlüssel ist dafür auch außerhalb bisheriger Öffnungszeiten beim BauGrund Hinter dem Chor 9 mit Abschluss einer unkomplizierten Nutzensvereinbarung zu erhalten.

In Anwesenheit von Frau Pfeffer, Leiterin des Amtes für Jugend und Soziales, und vieler interessierter Bürger und Ehrenamtlicher wurde an diesem Tag ein Beispiel dafür geliefert, wie Ehrenamt in unserer heutigen Gesellschaft funktionieren kann: Selbstorganisiert, in Kooperation verschiedener Vereine und Gruppen ist bürgerschaftliches Engagements für die Zukunft eine nicht zu unterschätzende Größe der Bürgergesellschaft und neben der Wirtschaft ein wichtiger Standortfaktor für die Menschen der Region.



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