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Dreizehn Mannschaften beteiligten sich erfolgreich beim ersten Benefiz-Fußballturnier des Vereins "Das Boot" Wismar e.V.

Bei tropischen Temperaturen und Sonne satt ging für die Spieler das erste Benefizfußballturnier des Vereins "Das Boot" Wismar e.V. am Freitag zu Ende. Dreizehn Mannschaften waren aktiv, darunter Spieler befreundeter Psychosozialer Träger: aus der Tagesstätte Tagewerk der GGP Rostock, vom Anker Schwerin, vom Verein "Die Insel" Grevesmühlen. Zwei Mannschaften des Vereins "Das Boot" Wismar waren ebenfalls angetreten, wobei Boot 1 den zweiten Platz belegte. Travag Wismar erkämpfte den dritten Platz durch 9-Meter-Schießen gegen den Bundesgrenzschutz + Landespolizei Wismar, Sieger wurde diesmal die junge Mannschaft "Namenlos", ebenfalls aus Wismar.

Die Mannschaften des Personalservice Dietrich aus Boltenhagen, Murmel e.V. aus Neuburg und Spartak Wismar bereicherten den Turniertag durch vollsten Einsatz und Spielfreude. Diese Stimmung bestimmte dann auch die Atmosphäre auf dem Kunstrasenplatz in der Bgm.-Haupt-Straße der etwa 150 Teilnehmer und Besucher.

"Unsere Erwartungen haben sich wirklich erfüllt, wir freuen uns über die rege Teilnahme und wurden mehrfach angesprochen, die Veranstaltung nächstes Jahr zu wiederholen." sagte Sandra Rieck, Geschäftsführerin des "Bootes" nach dem Turnier. Ihr oblag die Moderation des Spielgeschehens.

"Für mich war das eine neue Erfahrung. Unsere Praktikantin Katja Walther wollte mit dieser Veranstaltung das Tabu "psychische Erkrankung" und den Volkssport Fußball zusammenführen, was uns denke ich auch gut gelungen ist. Alle Spieler erhielten die aktuelle Vereinsbroschüre "See(h)zeichen" als Dankeschön, die ersten drei Mannschaften handgefertigte Keramik-Medaillen aus der Tagesstätte Wismar, ein Siegerpokal stiftete ein Wismarer Uhrmachergeschäft.

Viele weitere Unternehmen der Region haben uns unterstützt: durch Sachspenden ist eine Tombola zustande gekommen, wurden Brötchen bereitgestellt, das "See(h)zeichen" finanziert und das ganze Turnier erst möglich. Dafür bedanken wir uns bei allen Beteiligten ganz herzlich!"

So eine Veranstaltung lebt vom Engagement Vieler: die Schietsrichter hatten bei schwülwarmen Wetter schwer zu tun.
Die Mitarbeiter des "Bootes", die z.T. selbst aktiv mitspielten, sowie Nutzer der Tagesstätte und des Wohnheimes waren die Macher des Rahmenprogramms: Kinderschminken, Basteln, Kaffee, Kuchen und Gegrilltes waren im Angebot. Alle Tische, Stühle und Pavillons wurden herbeigeschafft aus den Einrichtungen des Vereins. Der Studentenclub Block 17, selbst mit einer Mannschaft angetreten, versorgte die Mannschaften und Besucher mit einem Getränkestand.
Einnahmen wurden in Höhe von 320 € erzielt und werden der Arbeit des Vereins zugunsten psychisch kranker Menschen in Wismar zugute kommen. "Wir wollen den Kontakt mit Wismarer Unternehmen wieder verstärkt aufbauen um zu zeigen, dass Spenden bei uns gut angelegt sind und voll in die Betreuungsarbeit fließen. Das ist für uns heute wichtiger denn je!"

Das Benefizfußballturnier kann zur guten Tradition werden.
Im nächsten Jahr soll es u.a. eigene Vereins-T-Shirts für die "Boot"s-Mannschaften geben, vielleicht kann auch mit einem Turniertermin am Samstag noch mehr Publikum angesprochen werden als Wochentags.

Wer die Arbeit des Vereins ehrenamtlich oder durch Spenden unterstützen will, kann sich unter www.das-boot-wismar.de informieren oder unter Tel. 0 38 41 / 20 04 27 jederzeit mit Frau Rieck Kontakt aufnehmen.

Sandra Rieck
Geschäftsführerin
"Das Boot" Wismar e.V.

27.07.2004




Bilder vom Turnier

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